Bootskauf - Vorteil Finanzierung gegenüber Barkauf

Die Bootsfinanzierung ist eine tolle Möglichkeit, Ihr Traumboot zu TOP-Konditionen zu finanzieren.

Boot in bar bezahlen oder finanzieren?

Ein eigenes Boot ist für viele Menschen die Erfüllung eines großen Lebenstraums: Mit der Yacht quer durch das Mittelmeer schippern, in mondänen Häfen anlegen und an Deck die Sonne genießen - das ist purer Luxus. Stehen allerdings die finanziellen Mittel zum Kauf eines Boots nicht zur Verfügung, bietet es sich an, stattdessen eine Yachtfinanzierung bzw. ein Bootsleasing vorzunehmen. Wir stellen vor, warum sich das Motoryacht oder Segelyacht leasen lohnen kann und was es dabei zu beachten gilt.

Vom Sportboot bis zur Luxusyacht - was man über das Motorboot oder Segelboot finanzieren wissen muss

Eine Yacht ist mehr als nur ein Boot, mit dem man die Meere der Welt bereisen kann - für die meisten Menschen gilt sie als ein Statussymbol und als luxuriöser Ort des Rückzugs. Die günstigsten Yachten sind ab rund 30.000 Euro erhältlich, nach oben hin ist die Preisspanne absolut offen: Kosten von mehreren hundert Millionen Euro sind in der heutigen Zeit nicht mehr unmöglich, aber natürlich selbst für Besserverdiener in der Regel nicht realisierbar. Das größte Hindernis stellt also das persönliche Budget an: Steht nicht genügend Kapital zur Verfügung oder ist dieses fest angelegt, lässt sich der Traum von der eigenen Yacht nicht so einfach verwirklichen.

Hierfür bietet sich eine Yachtfinanzierung an, welche inzwischen nicht mehr nur von Banken, sondern auch von speziellen Kreditgebern angeboten wird, die sich ausschließmich mit dieser Art der Finanzierung befassen. Das bedeutet, dass der Kredit auf die besonderen Bedürfnisse von Yachtbesitzern zugeschnitten wird.

Weil es für gewöhnlich der Fall ist, dass eine Bootsfinanzierung nur zur Überbrückung dienen soll, dauert ein solcher Darlehensvertrag meist nur einige Monate, bis die Laufzeit endet. Nicht immer ist dies jedoch gewünscht - möchte man ein neues Boot kaufen und dieses vollständig über den Kredit abzahlen, gibt es auch langfristigere Darlehensformen. In solchen Fällen wird die neue Yacht dann wie ein Auto oder eine Immobilie in gleichbleibenden monatlichen Raten bezahlt.

Wichtig ist, sich schon vor der Beantragung eines Kredits darüber im Klaren zu sein, dass auch nach dem Motoryacht oder Segelyacht finanzieren Kosten anfallen werden. Eine Yacht verursacht immer gewisse Betriebskosten, wie für einen Stellplatz im Hafen, für die Wartung oder auch für Treibstoff. Daher offerieren mehr und mehr Banken ihren Kunden, ein Boot nicht komplett zu kaufen, sondern es stattdessen zu leasen. Der große Vorteil: Die relativ hohen Kosten für ein Boots verteilen sich besser und der Bootsbesitzer kann sich nach dem Ablauf der Leasingzeit überlegen, ob er ein neues Boot leasen oder die Yacht zum Restwert kaufen möchte.

 

Yachtleasing - wie funktioniert das genau?

Möchte man ein Motoryacht oder Segelyacht leasen, dann ist die Yacht noch immer das Eigentum des Leasinggebers. Derjenige, der das Leasing in Anspruch nimmt, wird jedoch zum Besitzer der Yacht und kann diese nach Beleiuben nutzen. Hierfür muss er monatlich eine bestimmte Leasingrate entrichten - am Ende der vereinbarten Laufzeit fällt dann eine Schlusszahlung an, nach der das Boot in sein Eigentum übergeht. Wie hoch diese ist, hängt stets davon ab, wie viel bereits zurückgezahlt wurde und wie hoch der Betrag insgesamt ist. Grundsätzlich gilt: Je höher die monatlichen Leasingraten ausfallen, desto günstiger wird die Schlusszahlung nach dem Ablauf der Laufzeit. Daher sollte man, auch wenn es verlockend erscheint, nicht zu geringe Leasingraten wählen, sondern diese so kalkulieren, dass die Schlussrate nicht zu hoch ausfällt, aber die Monatsraten trotzdem ins Budget passen.

 

Vor dem Bootsleasing ist ein Vergleich essenziell

Möchte man ein Motorboot oder Segelboot nicht finanzieren, sondern stattdessen leasen, ist es anzuraten, im Vorfeld einen Vergleich verschiedener möglicher Geldgeber durchzuführen. Dies funktioniert am einfachsten mittels eines Kreditvergleichs im Internet. Berücksichtigt werden müssen hier vor allem die persönlichen Anforderungen und ob man die Yacht am Ende der Laufzeit kaufen möchte oder sie nur zur temporären Nutzung dienen soll. Eine Rolle spielt ebenso die Höhe des Kaufpreises und ob ein Leasing für Privatkunden bei einer kleinen Yacht überhaupt möglich ist. Besonders relevant sind bei einem Vergleich insbesondere die Monatsraten, die Laufzeit und die Schlussraten. Der Kreditnehmer muss sich sicher sein, die anfallenden Raten auch problemlos begleichen zu können.

 

Welche Vorteile bietet das Yachtleasing im Vergleich zur Bootsfinanzierung?

Ehe man sich vorschnell zum Leasing einer Yacht hinreißen lässt, sollten sowohl die Vor- als auch die Nachteile vom Leasing und der Finanzierung miteinander vergleichen werden. Am besten ist es, sich je ein Finanzierungs- und ein Leasingangebot einzuholen und dann zu kalkulieren, welches am Ende günstiger ausfällt. Meistens rentiert sich das Leasing nur dann, wenn das Boot nur über eine bestimmte Zeitspanne hinweg genutzt werden soll. Wenn die Yacht dann nach Ablauf der Laufzeit nicht erworben werden soll, ist das Leasing meist preiswerter. Will man dagegen das Boot kaufen, ist meist die Finanzierung die geeignetere Lösung. Somit zeigt sich: Eine genaue Kalkulation unter Berücksichtigung der persönlichen Finanzverhältnisse und Wünsche ist stets erforderlich, um die richtige Entscheidung treffen zu können.

 

Auf die Bonität kommt es an - die wichtigste Voraussetzung zum Yacht leasen

Ganz egal, ob man eine Finanzierung oder das Yacht leasen plant - wie bei jedem anderen Darlehen ist die Bonität des Käufers ausschlaggebend. Das bedeutet, dass er ein regelmäßiges und sicheres Einkommen in ausreichender Höhe erzielen sowie eine Schufa-Auskunft ohne negative Einträge vorweisen muss. Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, stehen die Chancen auf eine Yacht in der Regel gut.

Bei der Recherche nach einem passenden Angebot sollten Kreditnehmer zunächst primär auf einen möglichst niedrigen festgeschriebenen Sollzins achten. Auch die Effektivzinsen sollten nicht zu hoch sein. Dieser enthält sämtliche Zusatzkosten, die bei der Aufnahme eines Kredits anfallen können - wie zum Beispiel Verwaltungs- und Bearbeitungsgebühren. Damit später kein finanzieller Engpass entsteht, ist es am besten, die Leasing- bzw. Finanzierungsraten so zu wählen, dass auch bei unvorhergesehenen Ereignissen noch genügend Geld zur Verfügung steht, um den Kredit tilgen zu können. Ein guter Tipp: Direktbanken im Internet bieten in den meisten Fällen günstigere Konditionen als Filialbanken an. Da diese kein Filialnetz unterhalten, werden Personalkosten eingespart - dieses Ersparnis wird dann in Form von niedrigeren Zinsen direkt an den Kunden weitergegeben. Ein Vergleich lohnt sich also in jedem FAll.

Hier finden Sie Hinweise zu den unterschiedlichsten Themen im Zusammenhang mit dem Kauf und der Finanzierung eines Freizeitbootes.

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